„Viel Raum für viele Kinder“

https://utopia.de/schueler-essen-selbst-anbauen-29838/

Dieses Video stelle ich meinem neuen Blogartikel voraus.
Wunderbar sichtbar ist dort die Überschaubarkeit.
Für junge Grundschulkinder ein geeigneter Platz, um sich wohl fühlen zu können.

Sie laufen auf Holz, werden nicht durch Elektrizität verwirrt, schauen zu, wie ihr Gemüse wächst und erleben sich als wichtiger Teil im Leben der Pflanzen. Ohne ihre Hilfe gäbe es kein Wachstum, ohne ihre Fürsorge keinen deftigen Salat zum Mittag.

Da Kinder heute die meiste Zeit des Tages in öffentlichen Räumen leben, haben diese Räume einen“erhöhten Anspruch auf Förderbedarf“ .
Kinder sollen sich frei und unbeschwert in gesunden, Entwicklungs- fördernden Räumen aufhalten. Nach meinem Verständnis gehört zu einem solchen Raum auch die Weite, dass heißt, jeder Einzelne benötigt einen Schutzraum um sich herum, der ihm dabei hilft, in der Mitte zu sein, sich spüren und zurückziehen zu können. Was heutzutage rein visuell und akustisch an Grundschulkinder einströmt, ohne dass sie sich davor schützen können, ist ein sehr großer Stressfaktor und damit ein Faktor, der die Kinder vom Lernen abhält.Dabei lernen sie so gerne, ganz frei und selbsttätig…

Hörmessungen ergeben dramatische Dauerbelastungen in Klassenräumen und auch in den Pausen.Und das schon so früh im Alter eines Kindes.Sollen sie abgehärtet werden? Oder sollen sie doch besser gesund bleiben dürfen, ohne Gefahr eines Hörsturzes mit 8 erleben zu müssen?

Viele Kinder benötigen auch viel Platz.

Ein Schulhaus aus wieder verwertbaren Materialien zu bauen ist großartig. Das Video Beispiel zeigt, wie ästhetisch und wertvoll diese Materialien zum Einsatz kamen.
Sonnenkollektoren erzeugen Energie, die man auf unterschiedliche Weise nutzen kann. Wenn Kinder sehen, dass dies möglich ist, welches Potential wird da frei, sich bewusst und kreativ mit dem Leben auseinander zu setzen.

Der Bau, der Raum, die Form, die ein Schulhaus hat,  übt großen Einfluss auf das körperliche, seelische und geistige Empfinden eines Menschen aus.Deswegen müssen wir uns diesen Wirkungsweisen bewusster  werden und für unsere Kinder Räume schaffen, die dazu anregen, kreativ, mutig, visionär und ökologisch zu denken. „Der Raum als Pädagoge“, ja, diesen Ausspruch gibt es schon lange, den müssen wir integrieren …..sonst laufen wir Gefahr, in Trance zu verfallen und nur ca. 10% des Tages bewusst und präsent zu sein.Das ist zu wenig- denn das Leben bietet so viel Schönes, so viel Gutes, so viel Hoffnung!

Hier nun fand ich in diesem Video ein sehr schönes Beispiel dafür. Da Deutschland zu den reichsten Ländern gehört und das Zeug hat, in die Bildung Zeit, Geld und „Know How“ zu investieren, ist es verdammt nicht mal „dran“, derartige Projekte auch umzusetzen .

Den Gedanken müssen Taten folgen. Ich bleibe dran, machst Du mit?

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