Erwarte nichts,mach trotzdem weiter

….das sage ich mir heute. Mit 54 Jahren. Nachdem meine beiden Töchter erwachsen sind, ihr eigenes Leben leben und ihre eigenen Kinder begleiten.
Und wie war es, als ich selbst mitten drin war in der Elternzeit? Welche Ideale hatte ich, was glaubte ich, mit meiner Begleitung meiner Kinder alles in ihnen anzulegen? Welche Wünsche hatte ich für sie? Was trug ich lebendig und tatkräftig dazu bei, dass alles möglich werden würde, wenn ich nur weiter Liebe lebe: unterstütze, fördere, füttere , halte, pflege, beschütze, loslasse, vertraue, vergebe, ermutige, mich heraus nehme, verzichte, weil ich sehe, dass andere Dinge für meine Kinder im Moment wichtiger sind als meine eigenen, egoistischen Wünsche?
Das alles mit dem Fokus darauf, dass es gut werden wird. Dass meine Töchter lernen, Glück zu empfinden, lernen etwas zu tun, was ihnen Freude bereitet, Freundschaften eingehen,die sie weiter bringen. Erfahrungen machen, die sie für ihre Entwicklung brauchen.

Das alles und viel mehr durchlebte und durchlebe ich auch jetzt noch, als Mutter. Und so unterschiedlich, wie die Kinder auf die Welt kamen, so unterschiedlich gehen sie in die Welt hinaus, haben kräftige oder zartere Beine, die sie tragen, bringen Früchte dar, die unterschiedlicher nicht sein können. Sind in ihrer Individualität so unterschiedlich, dass es kaum zu glauben ist.
Und wenn meine Hoffnung nun auch war, dass ich mit meiner Fürsorge, Bewusstheit, was Lebensmittelversorgung, Schulbildung, musischer Förderung, individueller Förderungen ( Reiten, Heileurythmie, Kinesiologie, Homöopathie, Cranio Sacral Therapie, Reiki…) allzeit lebensfrohe und glückliche Frauen mit „aufziehen“ und begleiten durfte, so muss ich nun erkennen, dass die Spuren, die ich anlegte, in keiner Weise voraussehbar oder zu erwarten sind. Es ist nichts zu erwarten.

Es geschieht.leben geschieht. Auch ohne meinen Einfluss. Auch ohne mein Zutun, es kommt das auf sie zu und damit auch auf mich, was unabsehbar und doch so genial wichtig für sie ist.
Entscheidungen werden getroffen, die nicht immer sichtbar richtig sind, große Weichen werden gestellt, die man nicht so leicht rückgängig machen kann. Strukturen und Verbindlichkeiten werden eingegangen, Hunde werden angeschafft, Kühe, Kaninchen, Pferde, Hühner…spirituelle Lebenswege gegangen oder nicht. Entscheidungen werden eben getroffen, ob unbewusst oder bewusst.

Wenn ich nun alles nochmal von vorne machen würde, was machte ich anders?

Ich weiß es nicht. Es käme. Es käme oder nicht. Und es wäre genauso, wie es sein muss, in dem Moment.

Meine Töchter und meine Kindeskinder: Ich liebe Euch sehr. Gott beschütze Euch ewiglich.

Geschenk: Ein paar Sonnenblumenkerne an Dich……Von dieser wunderbaren Kraft.

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