Will wirklich jeder sich weiter entwickeln?

Hirnforscher und Experten, die sich mit der Entwicklung von Kindern auseinander setzen, leiten die Entwicklungsfähigkeit eines Menschen meist davon ab, wie ein kleines Kind sich entwickelt, welches ja in den ersten Lebensmonaten und Lebensjahren so unglaublich viel dazu lernt: Vom völlig abhängigen, schutzlosen Säugling bis zum „ich“ sagenden Dreijährigen, der mit den Beinen auf den Boden stampft, darüber hinaus danach durch fortwährenden Forscherdrang in seinem Umfeld und in der Natur alles um sich herum erkundet und mehr oder weniger standhaft seinen Organismus ergreift, selbstständiger wird und mit seinem 18. Lebensjahr dann als „volljährig“ in die große, weite Welt entlassen wird.
Und dann?
Wie geht die Entwicklung weiter? Welche Zyklen sind zu erkennen? Gibt es da bestimmte Kriterien, die bei allen Menschen wieder kehren?
Rudolf Steiner hat diese Zyklen in Siebenjahresschritten eingeteilt.
Das Erste Jahrsiebt vom Säugling zum Schulkind, indem die Organbildung statt findet und mit dem Zahnwechsel letztendlich die Geburt des „Ätherleibes“ frei wird, um über die eigene körperliche und seelische Entwicklung hinaus auch Neues von Außen aufnehmen zu können, vieles zu erlernen, zu ergreifen und zu begreifen.

Nach dem 7. Lebensjahr bis zum Ende des 14. Lebensjahres dann die Phase, in der der Mensch sich als eigenes Wesen erlebt, der mit der Welt im Außen eine Beziehung aufbauen kann und danach dann die Geburt des sogenannten „Astralleibes“ beginnt, in der Gefühle und Emotionen eine charakterbildende Rolle spielen werden.

Nach dem 14. Lebensjahr, also zu Beginn der Pubertät bis zum Ende des 21. Lebensjahres die Auseinandersetzung des Leibes mit der Welt,  das Erwachen  der Sexualität und das Bedürfnis nach Zusammengehörigkeit mit Gruppen außerhalb der Familie, bis hin zur Geburt des „Ichs“ , der Individualität.

Darüber hinaus geht es dann in weiteren Siebenjahreszyklen weiter und bleibt in Bewegung, in Entwicklung.

Diese einzelnen Schritte gehen natürlich laufend fließend ineinander,  die Chance der Weiterentwicklung ist also stets auch mit dem Willen zur bewussten Beziehung mit sich selbst und dem Gegenüber verknüpft.

Steiner bezeichnet die bewusste Auseinandersetzung mit sich selbst und Anderen als Selbsterziehung, wobei der Begriff „Erziehung“ inzwischen / auch von mir eher als „Begegnung / Beziehung“ charakterisiert wird.

Während dieser Entwicklung tauchen Fragen auf, manchmal gibt es einschneidende Tiefs, die als solche nicht ergriffen und zum Positiven hinauf verwandelt werden. Dies aber ist durchaus möglich und bietet unglaubliches Potential, denn die Dynamik, die in allem dahinter steckt, birgt außer unterschiedlicher Empfindungen auch enormes Potential für Neues, Unbekanntes und das kann durchaus auch Angst bereiten.

Es ist, wie halb im Wasser stehen, verwurzelt und dennoch mit dem Rücken zur Ungewissheit und Weite.

Möchtest Du einen kostenloses  Kennlern-Coachtermin, wende Dich über meine E-Mail Adresse an mich.

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