Probleme beim Abgeben im Kindergarten oder in der Schule? So geht´s prima!

  • Hallo liebe Eltern,
    des öfteren kommen  Fragen auf, wie mit der Situation des morgendlichen Abgebens im Kindergarten oder in der Schule  gewaltfrei umgegangen werden kann. Ich habe da ein paar ganz brauchbare Tipps für Dich:

    Wenn die Institution, in die Du Dein Kind geben möchtest, liebevolle Erzieher und Lehrer hat, die sich auch um das seelische , nicht nur um das pädagogische und pflegerische Wohl Deines Kindes kümmern, wenn es dort Kinder gibt, mit denen Dein Kind gerne spielt und arbeitet usw. dann bist ja auch Du erst mal ganz zufrieden. (Grundbedingung).

    Wenn Du selbst ganz klar bist mit Deiner Entscheidung, Dein Kind ein paar Stunden z.B. in den Kindergarten zu geben, ist es gut, wenn diese Entscheidung nicht jeden Tag auf´s Neu von Dir in Frage gestellt wird.Es ergibt sich dann ganz selbstverständlich einfach ein anderer Tages-Rhythmus, der bedeutet, dass man morgens zu einer bestimmten Zeit dort ist.Und zu einer bestimmten Zeit wieder Heim geht. Wenn „Nörgeligkeit“, Unzufriedenheit sich beim Kind zeigt, ist das meistens ein Zeichen für Abgeschlagenheit/ Krankheit/Überforderung. In dem Falle habe ich meine Kinder immer zu Hause gelassen. Man sagt: Ein Tag Fieber/ zwei Tage Rekonvaleszense. Dein Arbeitgeber weiß, dass Du zu Hause bleiben darfst, wenn Dein Kind erkrankt ist.
    Das gleiche gilt für die Schule.
    Nörgelige, kranke und angeschlagene Kinder im Kindergarten oder in der Schule zu betreuen, ist nicht die Aufgabe der Erzieher oder Lehrer.
    Wenn Dein Kind sich von Dir oder von der Pädagogin nicht genug gesehen/ wahrgenommen fühlt, kann es sein, dass es auch bei der Abgabe weint oder nicht hin möchte, weil…..Der Grund ist meist eine Überforderung, dann  ist es gut, immer kurz mit der Pädagogin in Kontakt zu bleiben, sich  beim Abholen kurz drüber zu unterhalten usw., kurz. Die Pädagogin hat so auch die Möglichkeit, ihr Bewusstsein mehr auf Dein Kind oder einen bestimmten Konflikt zu legen.
    Für Kinder unter 3,5 Jahren ist es meist eine große Überwindung, sich von der körperlichen Nähe der Mutter zu lösen. In den  ersten drei Jahre ist das Kind körperlich, geistig  und emotional mit der Mama „verschmolzen“ und erst nach und nach bildet es sein eigenes, energetisches, individuelles System. Kein Wunder, dass es als Verlust erlebt wird, wenn Kinder , die früher in den Kindergarten gehen, einen großen Schmerz erleben und ständig verdrängen müssen.Deswegen ist der Betreuungsschlüssel bei kleineren Kindern auch höher, so dass sehr viel körperliche Nähe zwischen Kind und Erzieher fließen kann. Wenn man auf diese Weise entwicklungsgemäß auf die Bedürfnisse der Kinder achtet, ohne das Ganze mit ihnen analytisch auszudiskutieren, dann empfinde ich das als friedliche und für alle Beteiligten nützliche Aktion.Du wirst sehen, dass es Euch besser gehen wird, wenn Du diese Hilfen in Deinen Tagesablauf integrierst.

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